Kokosöl – Was kann das beliebte Öl aus der Nuss wirklich?

kokosoel-nussKokosöl ist weit mehr als nur ein gut riechendes Massageutensil. Kokosöl ist ein wahrer Alleskönner. Egal, ob als Nahrungsergänzung, Beautyprodukt oder Haushaltsmittel: Kokosnussöl ist oftmals die beste Alternative zu vielen chemischen Mitteln. Die Haltbarkeit ist zudem relativ gut.

Was hält das Öl der Kokosnuss für den Körper bereit?

Das Öl wird aus dem ausgepressten Fruchtfleisch der Nuss gewonnen. Es ist natürlich reich an gesättigten Fettsäuren,… ganze 99 Prozent sind es sogar – ähnlich wie in Kokosmilch! Darunter befinden sich Palmitinsäure, Caprylsäure, Myristinsäure und Laurinsäure. Ungefähr 65 Prozent dieser Säuren sind mittelkettig und besitzen weitaus weniger Kalorien. Sie gelangen angeblich rascher in die Blutbahn und können somit auch schnell Energie für den Organismus bereitstellen. Die Fettsäure Laurin ist im Kokosnussöl zu einem hohen Anteil vertreten – viele Studien beschäftigen sich mit der potentiellen Eigenschaft gegen Viren und Bakterien als Bekämpfer zu wirken. Bisher ist dies jedoch nicht bewiesen. Des Weiteren enthält das Öl aber unter anderem auch wertvolles Vitamin E und Phosphor. Besonders gut abgeschnitten hat übrigens dieses Kokosöl hier*.

Kokosöl in der Küche – lecker, aberr auch gesund?

Auch in der Küche entfaltet das Öl sein volles Potenzial. Nicht nur asiatischen Gerichten verleiht es eine herrlich exotische Note, sondern auch andere warme -aber auch kalte- Speisen können durch das Öl aufgewertet werden. Sowohl Desserts, Eis und Smoothies mit Früchten profitieren von der leichten Kokosnote. Achten Sie beim Kauf aber unbedingt auf eine gute Qualität! Das Kokosnussöl sollte nicht industriell hergestellt sein, damit sie es pur und ohne Zusätze genießen können.

Auch wichtig: Der Schmelzpunkt dieser Zutat liegt bei 24°C. Damit eignet es sich hervorragend zum Anbraten von Lebensmitteln in der Pfanne. Extra natives Kokosöl besitzt zudem einen extrem hohen Rauchpunkt von 234°C, somit lässt es sich auch zum Frittieren und Backen gebrauchen.

Kokosöl im Badezimmer – das Beautymittel des 21. Jahrhunderts

Kokosöl wird in der Regel in einer festen Konsistenz angeboten und auch gerne mal als Rasierschaum eingesetzt. Diese Tatsache hat nichts mit dem Öl im Allgemeinen zu tun, sondern vielmehr mit unseren wenig tropischen Temperaturen. Am einfachsten lässt sich die Masse in kleinen Portionen in den Handflächen erwärmen. Von dort kann man es herrlich einfach auf die Haut verteilen oder auch in die Haarspitzen einkneten. Trockene, juckende Haut und sprödes Haar gehören so ganz bald (und ebenso natürlich) der Vergangenheit an. Wem das nicht genügt, kann sich auch einen großen Löffel des Öls in seinem Badewasser gönnen. Öl mit Zucker gemischt wiederrum stellt ein tolles Peeling dar. Das Duo hinterlässt gut riechende und weiche Haut und entfernt abgestorbene Schüppchen gründlich und effektiv.

Kokosöl im Haushaltsschrank

Kokosöl für die Zahnpflege ist ein weit verbreitetes Anwendungsgebiet. Auch wenn die Verwendung von Kokosöl vor allem im Beautybereich gehyped wird, sollten weitere Einsatzbereiche, wie beispielsweise mit Hinblick auf die Verwendung im Haushalt, nicht unterschätzt werden. Was für Haut und Haar gut ist, kann für das traute Heim nicht schlecht sein, oder? Alte Glattlederschuhe oder Jacken erstrahlen nach einer vorsichtigen Behandlung mit Kokosöl in neuem Glanz. Auch Holzmöbel erfreuen sich einer Kokosölkur ganz ohne Chemie. In Verbindung mit Bienenwachs lässt sich sogar eine imprägnierende Wirkung erzielen. Kein Grund also, das Kokosnussöl weiterhin nur in einem Bereich des Alltags zu verwenden, oder?