Kokosmilch – Anwendung & Nährwerte der Kokosnussmilch

die-kokosmilchKokosmilch genießt immer mehr Aufmerksamkeit. In einigen hippen Cafés wird er schon angeboten: der vegane Kaffee. Schon lange muss es nicht mehr die klassische Kuhmilch-Koffein-Kombi sein. Stattdessen freuen sich viele Menschen über magenfreundliche und leckere Alternativen. Charakteristischerweise sind es auch nicht ausschließlich die vegan lebenden Menschen, die lieber zu anderen Milchvarianten greifen. Oftmals zwingt eine bestehende Laktoseintoleranz dazu, einen Bogen um Kuhmilch zu machen.

Doch welche Produkte eignen sich überhaupt dazu, Cappucino und Co. aufzupeppen und mit einem neuen, charakteristischen Geschmack zu versehen? Flockt die ein oder andere Alternative vielleicht sogar? Mit Kokosmilch ist man immer auf der sicheren Seite. Doch viele andere Vorteile bietet die Milch der Kokosnuss. Welche möchten wir hier klären. Ein Loch in die Kokosnuss bohren, Strohhalm hineinstecken und sogleich köstliche Kokosmilch genießen… das ist ein Irrtum.

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Herstellung von Kokosmilch

Die Kokosnuss besteht aus mehreren Schichten. In Supermärkten finden die Verbraucher die Kokosnuss meist in ihrer dritten, dunkelbraunen und harten Schicht vor. In ihr befinden sich weißes Fruchtfleisch und ein Hohlraum gefüllt mit Kokoswasser. Das Kokoswasser lässt sich ohne Aufwand gewinnen und unbehandelt verwenden. Um an die Kokosmilch heranzukommen, muss das Fruchtfleisch zunächst geraspelt und später gepresst werden. Erst die somit gewonnene Flüssigkeit nennt sich dann „Kokosmilch“. Sie ist zwar strenggenommen kein natürlicher Inhaltsstoff, kann aber ohne chemische Zusätze aus den Bestandteilen der Kokosnuss hergestellt werden.

Kokosmilch – Inhaltsstoffe und Nährwerte

Die Milch der schmackhaften Tropennuss steckt voller wertvoller Mineralstoffe, allen voran Magnesium, Kalium, Phosphor und Calcium. Außerdem enthält sie die Spurenelemente Jod, Eisen, Mangan, Kupfer und Zink und ist reich an vielen B Vitaminen (B1, B4, B6), Vitamin C und E.

Im Gegensatz zum Kokosnusswasser ist die Milch eine wahre Kalorienbombe. Pro 100 Milliliter weist sie rund 180 Kalorien und 21 Gramm Fett auf. Dabei kommt sie auf zwei Prozent Eiweiß und drei Prozent Kohlenhydrate. Obwohl diese Werte noch unter der allseits beliebten Kochzutat Sahne liegen, sind sie dennoch nicht zu verachten. Positiv ist aber, dass sich das vorhandene Fett deutlich von dem in der Schlagsahne enthaltenen „Dickmacher“ unterscheidet. Außerdem ist sie glutenfrei, vegan und eignet sich für diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Nährwertangaben pro 100 Gramm

  • Kalorien: 354
  • Fettgehalt: 33 g
  • Gesättigte Fettsäuren: 30 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 0,4 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 1,4 g
  • Cholesterin: 0 mg
  • Natrium: 20 mg
  • Kalium: 356 mg
  • Kohlenhydrate: 15 g
  • Ballaststoffe: 9 g
  • Zucker: 6 g
  • Protein: 3,3 g

Ist Kokosmilch gesund für den Körper?

Sahne besteht aus langkettigen Fettsäuren. Die Fettsäuren der Kokosmilch sind aber mittelkettige Triglyceride. Das heißt, dass sie sich in guter Geschwindigkeit verdauen lassen und dem Körper dabei gleichzeitig wie auch Sahne Energie liefern. Die gesättigten Fettsäuren haben im Allgemeinen einen guten Ruf, was den Cholesterin angeht. Die Fettsäure der Kokosmilch kann aber angeblich noch viel mehr. Die enthaltene Laurinsäure ist im Volksmund als „Zerstörer“ bekannt. Sie gelangt durch den Blutkreislauf an die Zellwände. Dort werden ihr häufig unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben, was die Bekämpfung von Krankheitserregern betrifft – wie Bakterien, Pilzen und Viren. Jedoch gibt es hierfür keine klinischen Belege.

Hilft Kokosmilch beim Abnehmen?

Ein Diätwunder in flüssiger Form ist die Kokosmilch sicherlich nicht. Die mittelkettigen Fettsäuren können zwar gut verdaut werden, aber auch das bedeutet nicht, dass sie maßlos zu sich genommen werden können. Ein Richtwert von 60 Milliliter Kokosmilch pro Tag und pro Person sollte nicht überschritten werden. Größere Mengen kann der Körper nicht anständig verwerten.

Kokosmilch: Anwendung und Wirkung

kokosnuss-und-milch-smoothieKeine Frage: Kokosmilch schmeckt lecker und lässt sich zudem hervorragend in viele Gerichte und Getränke „einarbeiten“. Schon lange ist die Nutzung dieser leckeren Zutat nicht mehr nur der asiatischen Küche vorbehalten. Stattdessen kommen besonders fruchtige Cocktailvarianten mit Kokos hervorragend zur Geltung. Doch auch mit Hinblick auf die Verwendung im Beautybereich und angeblichen Verjüngungskur-Wirkungen gibt es viele Beispiele. Besonders Ihre Haare werden Ihnen eine regelmäßige Behandlung mit Kokosmilch danken. Vor allem dann, wenn Sie sich in regelmäßigen Abständen eine „Kur“ gönnen, können Sie sich sicherlich schon bald über ein strahlendes Ergebnis freuen. Die Kokosnussmilch Wirkung auf die Gesundheit ist bisher nicht hinreichend wissenschaftlich belegt, weshalb Hersteller nicht dafür werben dürfen.

Kokosmilch für die Haare und Haarpflege

In vielen tropischen Ländern gehört die Kokosmilch zu den Grundnahrungsmitteln. Mit ein wenig Wasser verdünnt kann sie als Kuhmilchersatz im täglichen Müsli oder mit anderen exotischen Früchten als Frucht-Smoothie eingesetzt werden. Tiefgefroren lässt sie sich sogar wie handelsübliche Sahne aufschlagen. Allerdings hält sich die Milch der Nuss wesentlich weniger lang als die der Kuh und muss nach spätestens drei Tagen aufgebraucht werden.

Raus aus dem Kühlschrank, rein ins Bad

Die Verbindung liegt nah: schon seit einiger Zeit wird die Verwendung von Kokosöl seitens der youtuber- und Bloggerwelt gehyped. Weshalb dann nicht auch einfach mal einen weiteren Blick über den Tellerrand wagen und Milch in die Haare einmassieren? Aufgrund der leichten, eben flüssigen Konsistenz der Kokosmilch verläuft die Anwendung sehr komfortabel und reibungslos. Gegebenenfalls müssen Sie sich lediglich daran gewöhnen, dass beim Auftrag ein wenig daneben gehen könnte. Etwaige Tropfen fangen Sie am besten mit einem Handtuch auf.

Besonders im Vergleich mit chemischen Haarkuren ist hier ein wenig Geduld gefragt. Am besten kann die Kokosmilch wirken, wenn Sie diese großzügig im gesamten Haar verteilen und dieses, je nach Länge zu einem Dutt zusammenbinden. So entfaltet die Milch ihre Vorteile, ohne Sie bei der Erledigung Ihrer täglichen Arbeiten zuhause zu stören. Eine noch bessere Wirkung erzielen Sie jedoch, wenn Sie Ihren Kopf nach dem Auftragen mit Frischhaltefolie umwickeln und die ganze Kreation mit einem Handtuch fixieren. Die so entstehende Wärme sorgt dafür, dass sich die Nährstoffe ideal im Haar verteilen können. Generell gilt, dass Sie mindestens eine Stunde Einwirkzeit einplanen sollten. Besonders vielversprechend sind die Ergebnisse jedoch auch gerade dann, wenn Sie mit Ihrer natürlichen Haarmaske schlafen gehen.

Die Ergebnisse

Eins vorweg: das jeweilige Erfolgsmaß ist selbstverständlich auch von weiteren Faktoren, wie beispielsweise:

  • eventuellen Haarschäden
  • Ihrer individuellen Haarstruktur
  • der Einwirkzeit
  • der Haarlänge abhängig.

Dennoch verwöhnen Sie Ihre Haare durch diese natürliche Kur auf eine ganz besondere Art und Weise. Nachdem Ihre Einwirkzeit, wie viele Stunden sie auch immer gedauert haben mag, vorbei ist, nehmen Sie Handtuch, Alufolie und Co. vom Kopf und spülen alles aus. Danach ist es wichtig, die Haare mindestens einmal mit handelsüblichem Shampoo, gegebenenfalls danach auch mit einer Spülung, zu waschen.

Direkt nach dem Trocknen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, dass sich Ihr Haar nicht nur besser anfühlt, sondern gleichzeitig auch noch schöner und gepflegter glänzt.

Kokosmilch zum Baden

Haben wir nicht schon alle einmal davon geträumt, uns royal zu erholen? Immerhin hat auch Cleopatra angeblich in Eselsmilch gebadet. Diese Zeiten sind vorbei! Die Königin der Moderne lässt die Seele in Kokosnussmilch baumeln. Diese riecht nicht nur gut, sondern versorgt die Haut zusätzlich mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen und darf daher bei keiner Beauty-Behandlung mehr fehlen. Doch wie viel Kokosmilch gehört eigentlich in ein klassisches Bad? Und kann dieses womöglich noch durch individuelle Extras ergänzt werden? Oh ja!

Der Klassiker – ein Rezept für die Sinne

Wer in Kokosmilch baden möchte, muss nicht viele Regeln beachten. Es reicht vollkommen aus, eine große Tasse in einer gefüllten Wanne gleichmäßig zu verteilen und einzusteigen.

Für etwas mehr Abwechslung sorgen jedoch noch weitere Accessoires. So spricht beispielsweise nichts dagegen, das Bad mit etwas Schaum zu ergänzen. Achten Sie jedoch hierbei darauf, dass Ihnen womöglich das natürliche Geruchserlebnis der Kokosnussmilch abhandenkommen könnte. Viele Badezusätze sind extrem intensiv parfümiert, so dass sie schnell den eher dezenten Geruch der Nuss überschatten.

Falls Sie jedoch ohnehin mehr Wert auf die Pflegewirkung als auf den Duft der Milch legen, könnten Sie sich auch für den Einsatz ätherischer Öle begeistern. Ein paar Tropfen in die Wanne mit dem Kokosnussöl wirken hier wahre Wunder.

Pur oder mit Schaum?

Egal, ob Sie Ihr Kokosmilchbad pur oder mit Schaum genießen: die Pflegewirkung ist immer maximal und steht der Intensität der chemischen Bade- und Cremezusätze in nichts nach. Im Gegenteil! Wer regelmäßig in Kokosmilch badet, wird schnell bemerken, dass sich die Haut, besonders an empfindlichen Stellen wie beispielsweise den Ellenbogen, deutlich glatter anfühlt.

Nutzen Sie das Kokosbad daher gerade im Winter, um nicht nur dem Alltag zu entfliehen und vom Urlaub im Süden zu träumen, sondern auch, um Ihrem gestressten Körper etwas Gutes zu tun!

Tipp: Wer sich auf der Suche nach einer natürlichen Ergänzung zur Milch befindet, ist auch mit Honig immer auf der sicheren Seite. Beide Badeextras verwöhnen übrigens nicht nur Ihre Haut, sondern auch Ihre Haare. Mehr Beautygefühl in einer Wanne geht nicht!

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Kokosnussmilch für die Haut und Gesicht

Die meisten Mädchen und Frauen wissen um die positive Wirkung, die Kokosmilch auf die Struktur und den Glanz der Haare hat. Leider gerät hier jedoch immer wieder in Vergessenheit, dass auch die Haut von den Inhaltsstoffen der Milch profitiert. Egal, ob Sie nach der Behandlung Ihrer Haare noch etwas Kokosnussmilch übrig haben und diese lediglich aufbrauchen möchten oder Sie ohnehin vorhatten, Ihren Körper einer „Hautkur“ zu unterziehen. Kokosmilch hilft Ihrer gestressten Außenhülle dabei, sowohl im Winter als auch im Sommer wieder in Topform zu kommen.

Die Anwendung auf Gesicht und Körper

Die positive Nachricht: wie auch schon mit Hinblick auf die Verwendung als Haarkur ist die Anwendung auf der Haut vollkommen problemlos, unkompliziert und so gut wie immer ideal verträglich. Für einen kleinen pflegenden „Ausflug“ in die Karibik…:

  • duschen Sie sich einfach wie gewohnt
  • tragen Sie die Kokosmilch pur und in kreisenden Bewegungen auf den betreffenden Körperpartien auf
  • lassen Sie alles kurz einwirken
  • duschen Sie die Reste der Milch einfach mit klarem Wasser wieder ab.

Schon nach der ersten Anwendung werden Sie sicherlich nicht nur spüren, dass Ihre Haut gesünder und glatter aussieht, sondern auch von dem zarten Duft der Milch fasziniert sein. Sogleich dürfte auffallen, wie künstlich herkömmliche Duschgels auf der Basis von „Kokos“ doch riechen. Besonders vor dem Einschlafen kommt die pure Kokosmilch geruchstechnisch besonders gut zur Geltung.

Tipp: Lust auf ein Peeling? Kein Problem! Mischen Sie einfach grobkörnigen Zucker in die Milch und massieren Sie alles wie oben beschrieben ein. Gemeinsam mit den Zuckerkörnern lösen sich auch abgestorbene Hautschüppchen ab.

Wie auch mit Hinblick auf die Anwendung am Körper ist es auch wichtig, beim Gesicht alle Reste der Milch vollständig abzutragen! Die Kokosnussmilch charakterisiert sich immerhin unter anderem durch einen vergleichsweise hohen Fettgehalt. Wer hier nachlässig agiert und sie lediglich einwirken lässt, riskiert eine fettige Haut und damit die Bildung von Pickeln.

Kokos im Kaffee statt Soja

Zugegeben: Soja hat einen sehr individuellen Geschmack, für den sich nicht jeder begeistern kann. Weitaus leckerer und mindestens genauso gesund ist es, ab und an zur Kokosmilch zu wechseln. Diese ist nicht nur lecker, sondern lässt sich auch hervorragend mit vielen beliebten Kaffeespezialitäten kombinieren. Insbesondere für Veganer ist Kokosmilch genau wie Kokosmehl ein sehr interessantes Lebensmittel.

Doch weshalb ist das überhaupt so? Die milchige Flüssigkeit, die sich übrigens nicht in der Kokosnuss befindet, sondern erst hergestellt werden muss, verfügt über einen Fettgehalt von 15 bis 25 %. Die letztendliche Prozentzahl kommt übrigens darauf an, wie viel Wasser bei der Herstellung der Milch verwendet wurde.

Besonders dann, wenn Sie die Kokosmilch in Ihrem morgendlichen Kaffee genießen, profitieren Sie von dem Umstand, dass es sich bei dieser Zutat um einen echten Energielieferanten, bestehend aus mittelkettigen Fettsäuren, handelt. Ideal also, um beschwingt in den Tag zu starten.

Wer nun jedoch beim Stichwort „Fettgehalt“ hellhörig wurde, kann seinen Kaffee dennoch weiter beruhigt mit Kokosmilch genießen, da es sich von dem Fett aus der Sahne grundlegend unterscheidet.

Kokosnussmilch und eine ganze Welt voller Kaffee

Die Bandbreite an Kaffeespezialitäten hat sich im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich erweitert. Sie können Ihre Kokosmilch daher mit vielen verschiedenen Kaffeesorten kombinieren und somit für ein besonders charakteristisches Geschmackserlebnis sorgen. Egal, ob klassischer Filterkaffee oder ausgefallenere Varianten wie Cappuccino oder Latte Macchiato: die Milch der Kokosnuss rundet Ihren Kaffee ab und sorgt für eine ansehnliche Schaumhaube und damit für ein ganz besonderes Milchkaffeeerlebnis.

Tipp: So vermeiden Sie Flocken in der Milch

Wer sich auf seinen Kaffee freut, kann eines nicht gebrauchen: weiße Flöckchen im Getränk. Was bei Kuhmilch vergleichsweise selten passiert, ist bei Kokos- oder Sojamilch schon eher der Fall. Sobald die Milch mit dem heißen Kaffee in Berührung kommt, verlieren die sich in ihr befindlichen Eiweiße ihre Löslichkeit… die unbeliebten Klümpchen entstehen. Achten Sie hier immer darauf:

  • nur frische Kokosmilch zu verwenden
  • Ihren Kaffee nicht zu stark zu erhitzen
  • einen Kaffee zu verwenden, der über einen nicht allzu hohen Säuregehalt verfügt
  • lieber weniger Kaffee aufzubrühen, als diesen über mehrere Stunden hinweg warm zu halten.

Basenfasten mit der Kokosnussmilch

Auch zum Thema Basenfasten gibt es jede Menge Informationen, die wir hier gebündelt zusammengefasst haben. Die Zusammensetzung erlaubt es, dass die Kokosmilch in einen eigens kreierten Basenfastenplan aufgenommen werden kann. Insgesamt hat die Milch sehr viele positive Eigenschaften, die sie gegenüber der normalen Kuhmlich besser darstehen lassen.